Berichte
Die Crazy Village Linedancer wünschen allen ein
GESUNDES NEUES JAHR!
Was haben wir eigentlich seit dem Contest im Oktober 2010 gemacht?
Die Tage wurden kürzer, kälter und dunkler. Die Felder sind abgeerntet, das liebe Vieh in warmen Ställen untergebracht und die Zeit der Dorffeste und Auftritte ist auch vorbei. Zeit für uns Cowboys und -girls uns auf unsere Ranchen zurückzuziehen.
Aber nein, wir gehen natürlich nicht in den Winterschlaf. Es ist die Zeit für mehr private Unternehmungen. Am 12.11. fand unsere Jahresabschlussfeier im „Lobertal“ in Rackwitz statt, bei der wir es so richtig „krachen“ bzw. „stampfen“ ließen. Und weil wir so ganz ohne Auftritte auch nicht auskommen, beendeten wir unsere Saison erst am 11.12. beim Weihnachtstanz der Feuerwehr Selben, in der Gaststätte Steinhäuser. Dank Thomas wurden statt des Weihnachtsbaumes unsere Ohren mit Christbaumkugeln geschmückt, so kam auch bei uns die richtige Weihnachtsstimmung auf. Wer jetzt denkt wir hätten ab da brav zu Hause gesessen… weit gefehlt. Natürlich gibt es auch in der Trainingspause immer einen Grund zum Linedance. Ein Linedancer braucht im Ernstfall nur 1m x 1m zum Tanzen. So kann Frau beispielsweise zwischen Herd und Spülmaschine mal eben schnell zu einem gerade im Radio laufenden Lied einen Tanz probieren. Vorausgesetzt der Lautstärkepegel wird entsprechend nach oben geschraubt. Und auch Mann kann heimlich tänzelnd auf dem Weg vom Frühstückstisch zum Briefkasten, um die obligatorische Morgenzeitung zu holen, ein paar Schrittpassagen wiederholen. Die Beispiele wären unendlich, wo Linedance alles möglich ist. Um mich hier nicht in Einzelaufzählungen zu verlieren, belasse ich es bei diesen beiden markanten Darstellungen. Tja und dann, Gott sei Dank, gab es ja noch Silvester. Silvester-Linedance ist etwas ganz Feines. Es ist ja bekannt, dass wir Linedancer mehr tanzen als trinken, so blieb der Mehrheit derer die zum Silvester-Linedance gingen, der morgendliche Kater erspart.
Ja, aber was machen die CVL im Jahr 2011?
Unser 1. Training findet am Samstag, den 08.01.2011 statt. Des weiteren werden wir unsere Ranchen vom Weihnachtsschmuck befreien, die Linedance-Boots putzen, flicken und besohlen lassen, die Farm in Ordnung bringen, Zäune ausbessern, Pferde pflegen, auch die Freunde und die Familie, die Auftrittsanzugsordnung durchchecken und natürlich neue Tänze einstudieren. Denn Linedancefüße halten niemals still. Außerdem wäre es zu überlegen, ob uns ein etwas moderner Touch nicht gut täte. Wir könnten ja die Pferde in der Zukunft im Stall lassen und statt dessen die Harleys und Suzis satteln. Zu dieser Überlegung später mehr.
Für 2011 stehen schon heute 2. Auftrittstermine fest. Im Juni das Rackwitzer Dorffest und Anfang Juli das Peter & Paul Stadtfest in Delitzsch.
Im Juni werden wir zusammen mit vielen anderen Linedancegruppen unter Federführung der Feather Dancer aus Eilenburg und der Stadt Eilenburg einen Weltrecordversuch wagen. Nach Eilenburg verschlägt es nämlich die Choreografin Maggie Gallagher. Weitere Informationen dazu auf der Website der Feather Dancer.
Termine die im laufe des Jahres noch dazukommen findet ihr unter Aktuelles/Termine.
Bye bye
8. Goitzsche-Fest Motorboot-WM Bitterfeld, Halbinsel Pouch vom 06. – 08.08.2010-08-18
Vor einem Jahr waren wir das erste mal dort. Auf der Halbinsel Pouch, bei Bitterfeld an der Goitzsche, findet alljährlich die Motorboot-WM statt. Ein Schauspiel, das man sich nicht entgehen lassen sollte, denn im Wasser, an Land und in der Luft wird dort einiges Sehenswertes geboten. Unter anderem auch Country-Musik und Linedance.
Die Two Tower Countrydancer aus Berlin luden zur Präsentation verschiedener Linedance-Gruppen ein. Daneben spielten diverse Countrybands, zu denen die Linedancer und „Noch-Nicht“-Linedancer ihr Tanzbein schwingen konnten.
Auch wir zeigten einen Ausschnitt aus unserem Programm. Mit dabei waren unsere Zwecken, die ihren Auftritt super meisterten und dafür positive Anerkennung vom Publikum ernteten.
Ein kleiner Wermutstropfen blieb bei uns hängen, über den wir nicht sehr glücklich waren.
Unser gern getanzter „Irish Spirit“ war an diesem Tag nicht unser Tanz.
Nicht schön ist es, wenn eine Gruppe auftritt und sich ein fremder Linedancer einreiht und den Takt versemmelt und somit das Programm eher stört als bereichert.
Das Ende vom Lied, eine Laola-Welle von anfänglicher Verwirrtheit zog sich durch unsere Reihen und Tatsache, der Takt war weg! J Spätestens an dieser Stelle wünscht man sich nichts sehnlicher, es möge sich sofort ein Loch auftun und schwups man wäre verschwunden. Natürlich passiert das nicht, da mussten wir ganz einfach durch.
Mittlerweile können wir darüber lachen, besonders ich. Es ist doch erstaunlich, welche Masse an Gedanken in Sekunden in solchen Momenten durch das Gehirn rauschen, nebenbei wird mutig weitergetanzt, ganz so als wäre alles in bester Ordnung. Und weil wir Frauen ja auch Multitaskingfähig sind, registrieren und werten wir nebenbei auch noch die Gesichtszüge der Zuschauer aus. Und Entschuldigung, aber ich krieg jetzt noch Lachanfälle, wenn ich daran denke, wie sich in der ersten Zuschauer-Linedancer-Runde in Zeitlupe Millimeter für Millimeter die Augenbrauen nach oben schoben, um dann kurz vorm Haaransatz zu verweilen. Ganz deutlich stand in den Gesichtern die Fragen: Was ist das? Wieso machen die so was? Usw.
Unser Optimismus und unsere gute Laune hat sich schnell wieder eingefunden. Also Ende gut, alles gut.
In diesem Sinne
Bye bye
I.U.
02.07.- 04.07.2010 Stadtfest Peter & Paul Delitzsch
Ein Stadtfest der Superlative ging zu Ende. Das 20. Delitzscher Peter&Paul Stadtfest vom
02. – 04.07.2010. Wir sind stolz dabei gewesen zu sein.
Der 03.07. war für uns ein Tag der Extreme. Schon früh kullerten die Cowboy’s -und girls vom Heuboden ihrer großzügig angelegten Ranch direkt in ihre Boots. Morgens halb zehn in Deutschland bzw. Rackwitz wurde noch einmal der Ernstfall geprobt, karierte Hemden getauscht, Hüte gegen die anstehende Hitzewelle verteilt und Getränke geordert für den langen Treck durch die Delitzscher Innenstadt.
Für einen Tag wanderten wir aus, um endlich einmal Stadtluft schnuppern zu können.
Nach letzten Anweisungen ging es zum Zwischenstopp noch einmal gen Heimat, um die überlebensnotwendigen Utensilien einzupacken.
Cowgirls packten ein: Kamm und Bürste, Lippgloss, Taschentücher, Handspiegel, Haargummi- und spray, Süßkram, Handy, Moneten, Sekt
Cowboy packte ein: Kühlbox, Schweißtuch
Leider dachte niemand an Pflaster!
Nochmals leider, verweigerten auch unsere Pferde den Dienst, denn Samstags haben sie für gewöhnlich ihren freien Tag. Sie wollten sich mit den Eseldamen vom Delitzscher Mittelaltermarkt ein Stelldichein geben.
So ernteten wir noch schnell den Raps, verarbeiteten ihn zu hochqualitativen Öl und fütterten unsere Öko-Blech-Rosse und fuhren in die Stadt. Dort wartete schon unser „PLANWAGEN“ auf schmückendes Beiwerk. Zugegeben auch in diesem Jahr konnten wir uns keinen echten Planwagen leisten, aber!... dafür hatten wir einen „PLAN“ und eine Sonnen„PLANe“ auf unserem Abschlepp“WAGEN“. Ärgerlich war , dass unser WAGEN so sehr geschmückt war, dass wir Cowgirls keinen Platz mehr fanden und zu Fuß zum Stellplatz laufen mussten. Auf dem Weg dorthin widerfuhren uns allerlei Gefahren. Käfer, die den Weg versperrten, gleisende Sonne, die unser Hirn verbrennen wollte usw.. Letzteres wurde von netten Leuten vereitelt, die ihren Rasensprenger für uns regnen ließen. Diese Abkühlung nahmen wir dankbar an.
Wir gaben Interviews und brachten unseren Kreislauf mit einem kleinen Schluck Sekt in Gang. Die ersten Hitzewallungen erreichten uns bereits nach ca. 5 Sekunden tanzen auf heißem Asphalt. Aber wir sind hart im nehmen, auch dies tat unserer Stimmung keinen Abbruch und die stand eindeutig auf „Hoch“.
Zu den Klängen von Alan Jackson’s – Long long way tanzten wir uns durch die Straßen von Delitzsch. Erstmalig zeigten wir während des Umzuges auch Paartänze, was den Vorteil hatte, dass wir auch während der Zug in Bewegung war, tanzen konnten. Tja, Linedancefüße stehen „niemals nich“ wirklich still. Möchte nur wissen, wer eigentlich auf DIE wahnwitzige Idee kam, bei 37 Grad in der prallen Sonne auch noch Paartänze einzuführen?! Ups… ich glaub das waren wir!
Die Hüte zogen sich immer tiefer in die Gesichter, die Sonne brannte erbarmungslos auf uns herab. Unsere Gesichter waren gezeichnet von der Gluthitze. Es lag der Geruch von Leder in der Luft, oder war es unsere verbrannte Haut? Vor uns der Wagen mit Sitz- und Liegeflächen im Schatten zuckelte gemächlich vor sich hin. Aus den großzügig ausgelegten Boxen dröhnten gleichmäßig die Höhen und Tiefen samt Bässen von Shamrock und Co, Bruce Springsteen’s „American Land“ schickte einen Hauch von staubiger Freiheit zu uns herüber. Die Lippen brannten, die Kehlen dörrten geradezu aus. Von irgendwoher hörte man die Schreie der Geier. Sie hatten Hunger! Und der Wagen fuhr und fuhr, unerreichbar für uns. Doch halt, dies ist kein Western, wir sind ja in der Gegenwart. Entschuldigung, da gingen mit meiner Phantasie wohl gerade die Pferde etwas durch. Zurück zum Jetzt und Hier.
Ein Trost, wir befanden uns in bester Gesellschaft mit der Herzogin Witwe Christiane und ihrem Gefolge, den Schweden, dem Karnevalsclub, den Pesttoten und dem hiesigen Busunternehmen. Allen war uns eins gemeinsam: WIR HATTEN DURST!
Soviel Gemeinsamkeit macht Mut und schweißt eine solche „Gemeinschaft“ solidarisch zusammen. Die Devise lautete also Durchhalten.
Auch dieser Festumzug fand schließlich sein erfolgreiches Ende, gekrönt auch durch die umfangreiche Dusche der Feuerwehr. Ihnen sei gesagt, unser Dank wird ihnen ewig hinterherschleichen.
Wie sehnten wir uns nach unseren, im Gleichklang mit der Natur trabenden, Pferden. Wir hatten schließlich auch den Verlust eines Paares Schuhe zu beklagen (durchgetanzt) und durften 8 neue Blasen in unserer Runde herzlich willkommen heißen. Tanzen bis die Sohlen qualmen, bekam hiermit eine ganz neue Bedeutung.
Für uns war der Tag mit dem Umzug noch lange nicht zu Ende, denn wir wollten es noch einmal richtig krachen lassen auf der Tanzfläche vor der Schlosswache.
König Fußball verschaffte uns eine Verschnaufpause, so dass wir topfit wie ein Aldi-Turnschuh, erholt und hochmotiviert nach unserem Fußballsieg über Argentinien, unser Programm zeigen konnten.
Bei diesen tropischen Temperaturen allerdings wäre es sehr ungerecht gewesen, wenn wir einfach nur getanzt hätten. Also baten wir nach irischen und Countryklängen unser Publikum zum gemeinsamen Tanz. Diese meisterten ihren ersten Linedance-Workshop richtig gut und ließen sich auch von der Hitze nicht den Spaß verderben. Ein paar ganz Verwegene riefen sogar noch Zugabe.
Da auch wir nicht mehr die Jüngsten sind, bis auf unsere Küken natürlich, brauchten wir danach für ca. 1 geschlagene Stunde eine Bierzeltgarnitur für uns ganz allein um Beamten-Mikado zu spielen (Wer sich zuerst bewegt, hat verloren). Dabei ließen wir uns von der Musik der nachfolgenden Band verwöhnen.
Das diesjährige Delitzscher Stadtfest war eines der bestorganisierten Feste bislang, was Musik, Versorgung und Sauberkeit anbetraf.
Und weise so schön war, kam was kommen musste, ein paar unserer Weißhüte mischten sich bis tief in die Nacht unters feiernde Volk.
Im übrigen nahmen wir unser Hüte an diesem Abend lieber nicht mehr ab. Jeder Kamm hätte bei unserer Haarpracht freiwillig den Dienst quittiert. Einzig das Deo stellte sich als sehr nützlich heraus.
Die Crazy Village Linedancer sagten spät in der Nacht Guts Nächtle und Bye bye.
Man sieht sich, ganz sicher!
I.U.
Dorffest Rackwitz 11.06.-13-06.2010
Am 12.06.2010 war es wieder soweit. Das alljährliche Rackwitzer Dorffest (wie ihr wisst unser Home-County) fand auf der Podelwitzer Festwiese statt. Natürlich MUSSTEN wir dabei sein. Wann findet schon mal ein Fest in unserem beschaulichen Cowboy-Dorf statt?
Wir hatten auch jede Menge Fußfertigkeiten im Gepäck. Die Colts blieben zu Hause auf unserer Ranch, die Pferde auch. Einzig unser Sonntags-Stetson (für Sonn- und Feiertage in weiß) durfte mit. Die staubigen Boots wurden übergestreift und wir versammelten uns im großen Festzelt. Nicht das wir keine Zeit gehabt hätten unsere Boots zu putzen, aber es heißt ja, ein Cowboy hat nie geputzte Schuhe. Arbeitsstaub ist ein unbedingtes MUSS!
Für unsere Heimatgemeinde hatten wir uns ein gut durchchoreografiertes Programm ausgedacht, denn wir wollten nicht nur die ständig umherziehenden Cowgirls und –boys präsentieren, sondern auch unsere neuen Beginner und unseren talentierten Nachwuchs.
Zur guten Nachmittagszeit zeigten wir mit Begeisterung Paartänze und Linientänze (es heißt ja nicht umsonst LINEdance!). Zu guter letzt versuchten wir ,wie in jedem Jahr, unser Publikum zum Mittanzen zu begeistern. Ich hoffe, es ist uns gut gelungen! Da konnte unter Beweis gestellt werden, wie gut das Rackwitzer Publikum die Füße koordinieren kann. Ausnahmslos können wir es loben, sie waren super.
Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei, aber wir kommen ja wieder.
Den Abend verbrachten wir als Anfeuerungsgruppe für die Aluperlen, die eine sensationell tolle Vorstellung gaben, inklusive der Kleinen. Der Siegertanz des Eilenburger Wettkampfes zur Musik von Lady GaGa war Spitze. Auch die Wiederauferstehung von ABBA wurde frenetisch von uns aufgenommen. Ja ja, auch Cowboys und –girls wollen nicht immer nur Country! Insgesamt ein gelungener Abend! Der Auftakt des Dorffestes am Freitag war das gigantische wunderschöne Feuerwerk, welches kaum Wünsche offen ließ. Der Samstag gehörte einige Zeit uns und der Sonntag stand im Zeichen unserer 2. Linedance-Party und des Envia-Städtewettbewerbes. Im großen Festzelt erwarteten wir unsere Linedance-Gäste zum gemeinsamen Tanzen. Dieses gelang wunderbar, wofür wir auch unserem DJ-Rocky dank sagen. Unter erschwerten Bedingungen (Bösewichte raubten ihm den so wichtigen Laptop mit unserer Tanzmusik) meisterte er seine 1. Linedance-Party mit fremder Ausstattung. Nun geht es langsam daran Steckbriefe zu verteilen, um die Bösewichte einzufangen. Ca 100 Linedancer hatten sich am Sonntagnachmittag bei uns eingefunden. Wir haben uns sehr gefreut gemeinsam mit ihnen zu tanzen.
Zum Envia-Städtewettbewerb können wir sagen, die Rackwitzer sind momentan auf dem 2. Platz. Kein schlechtes Ergebnis. Auch ein paar Linedancer strampelten für dieses Ergebnis. Thomas, Lucas und Lisa trugen ihren Teil zu diesem super Ergebnis bei.
Tja, wir Linedancer haben eine gute Kondition, sogar nach anstrengendem Fahrrad fahren, können wir noch stundenlang tanzen.
Alles in allem können wir sagen, es war ein gelungenes Dorffest, welches allerhand zu bieten hatte in diesem Jahr.
Wir sehen uns im nächsten Jahr zum nächsten Dorffest Rackwitz wieder. Oder zum baldigen „Peter & Paul-Fest“ in Delitzsch am 03.07.2010 auf der Bühne vor der Schlosswache.
Bye bye
29.05./30.05.2010 Spargelhof Kyhna und Tag der Senioren Delitzsch
Ein erlebnisreiches Wochenende liegt hinter uns. Die Cowgirls und Cowboys der Crazy Village Linedancer ritten wieder über die Dörfer und brachten ein Tanzgemisch von Country, Pop, Oldie und Irish unter`s Puplikum.
Zur besten Spargelzeit ritten wir über die Felder nach Kyhna auf den Spargelhof. Dort herrschte bereits reges Markttreiben und allerlei Kurzweil. Die Schießbuden ließen wir diesmal außer acht, denn wir waren zum Tanzen gekommen. Unsere Minilinedancer hatten ihren Premierenauftritt, den sie souverän meisterten. Dem Puplikum hat es gefallen und uns hat es auch viel Spaß gemacht, so dass wir versprachen, am nächsten Tag noch einmal wiederzukommen. Leider konnten wir nicht länger verweilen, denn in Delitzsch wurden wir zum „Tag der Senioren“ erwartet.
Schwitzenden Hemdes schwangen wir uns eilig in die Sättel unserer Gäule und trafen mit dem Wind im Rücken, pünktlich in Delitzsch ein. Dort gab es schon buntes Treiben zu bestaunen, so dass die Zeit bis zur Präsentation schnell verging.
Auch diesmal zeigten wir gern unser abwechslungsreiches Programm und besonders gut kam unser gemeinsames Tanzen mit den Gästen an.
Nach einem anstrengenden Tag waren alle froh auf die eigene Ranch zurückzukehren und die Stiefel abzustreifen. Denn es hieß, Energie für den nächsten Tag zu sammeln.
Noch einmal führte uns unser Weg auf den Spargelhof nach Kyhna. Zur besten Kaffeezeit ließen wir unsere Cowboy-Boots tanzen und krachen, bis sie qualmten. Da Zuschauen auf Dauer doch sehr einseitig ist, luden wir die Gäste zum Mitmachen ein. Gemeinsam lernten wir unseren Puplikumstanz und hoffen, es hat allen Spaß gemacht, für eine Weile ein Linedancer zu sein.
Müde getanzt machten wir uns auf den Heimweg, um den Sonntag entspannt im Kreise unserer Lieben ausklingen zu lassen. Für dieses Wochenende werden die Hüte, Stiefel und Cowgirl und –boy-Träume in den Schrank gehängt, um sie pünktlich zum Wochenbeginn artig gegen Arbeitsoverall und Anzug einzutauschen.
Zum Glück nur für die nächsten 5 Tage. Dann ist wieder Linedance-Zeit.
I.U.
